Ing. Holger Hebold
Hauptstraße 31
01796 Struppen
| Telefon: | 035020 7003-0 |
| Fax: | 035020 7003-2 |
| E-Mail: | hebold.hsh@t-online.de |
Die Beurteilung der Gefahren, die sich aus einem Absturz eines Mitarbeiters mit anschließenden freien Hängen im Auffanggurt ergeben, werden erfahrungsgemäß sehr unterschätzt.
Die Hängedauer eines Mitarbeiters der im Auffanggurt hängt soll 20 Minuten auf keinem Fall überschreiten.
Die richtige Beurteilung dieser Gefahren erweist sich als dringend notwendig, da Unfälle durch Abstürze eine immer drastischere Entwicklung nehmen. Zusätzlich werden Kenntnisse über einfache Rettungsmöglichkeiten und das Vorhalten entsprechender Rettungsgeräte in der BGR 199 „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen zum Retten aus Höhen und Tiefen“ vom April 2004 und in den Grundsätzen der Prävention A1 gefordert.
Zu den allgemeinen Grundsätzen zählt unter anderem, dass eine Rettung Verunfallter an den Einsatzstellen geübt werden muss. Einfache Rettungen oder Hilfeleistungen vor Ort sollten deshalb nicht nur von den eigenen Mitarbeitern beherrscht werden, sondern auch von dem eventuell vor Ort beschäftigten Fremdpersonal anderer Unternehmen. Bei Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen muss darauf geachtet werden, dass alle Sicherheitsvorschriften und betrieblichen Regelungen strikt eingehalten werden und auch eine „Erste Hilfe“ - Ausrüstung bereitgehalten wird.
Bitte lesen Sie die „Kurzinformationen“ zur Dokumentation für den Einsatz von PSAgA auf der folgenden Seite und überprüfen Sie, ob alle wesentlichen Punkte erfüllt sind.
